Tipps und Tricks für „Schule dahoam“: Damit das Arbeiten und Lernen zuhause gelingt

Nicht nur in Zeiten der Schulschließungen und des Schulausfalls ins Deutschland und Bayern gibt es Tipps und Tricks, damit „Schule dahoam“ bzw. das Arbeiten, Lernen, Üben und Wiederholen in den eigenen vier Wänden gelingen kann. Im Folgenden sind einfache, aber sehr effektive Tipps und Tricks aufgelistet, die man leicht umsetzen kann.

Ruhiger Arbeitsplatz dahoam

Das Wichtigste am Arbeiten zuhause ist es, dass man sich einen ruhigen Arbeitsplatz sucht, an dem man ungestört arbeiten und lernen kann. Nebenbei am vollgestellten Küchentisch zu werkeln, macht nicht nur keinen Spaß, sondern bietet Ablenkung pur für unser Gehirn. Also, ab in ein ruhiges Zimmer, Tür zu, an einen ordentlichen Schreibtisch setzen und los geht’s mit dem konzentrierten Arbeiten.

Pausen machen und nicht pausenlos machen

Jeder Mensch braucht Pausen und deshalb sollte man vor allem beim konzentrierten Arbeiten regelmäßig kurze Pausen machen. Es ist nicht sinnvoll, fünf Stunden durchzuarbeiten und dann fünf Stunden Pause zu machen. Sinnvoller scheint es, zum Beispiel nach 45 Minuten (also einer Schulstunde) eine kurze Pause von ein paar Minuten einzulegen.  

Aufgaben einteilen oder: portionsweise und nicht alles auf einmal

Teils gibt es jetzt in der unterrichtsfreien Zeit am Anfang der Woche das Unterrichtsmaterial für die komplette Woche. Dann ist es umso wichtiger, sich die Arbeiten gut einzuteilen. Es hilft sehr, wenn man sich stückweise an die Übungen, Aufgaben und Wiederholungen macht. Mit dem Einteilen der zu erledigenden Aufgaben ist es wie mit den Pausen: Portionsweise bzw. Stück für Stück!   

Ablenkungen aller Art vermeiden

Wenn man gerade konzentriert arbeitet und dann abgelenkt wird, so dauert es bis zu 25 Minuten, bis sich unser Gehirn wieder vollends auf die vorherige Aufgabe konzentrieren kann. Was lernen wir daraus? Egal, ob zu Hause gearbeitet, geübt oder gelernt wird, man sollte tunlichst schon im Voraus alle möglichen Ablenkungen so gut es geht beseitigen. Sinnvoll ist es, die Tür in seinem Arbeitsraum zu schließen, ebenso die Fenster, damit kein Lärm von draußen hereinkommen und für Ablenkung sorgen kann. Handys sind mitunter die häufigste und nervigste Ablenkung, wenn man sich auf eine Sache fokussieren und effizient arbeiten möchte. Also: Handy aus, am besten gar nicht erst im Zimmer lassen, sondern so wegpacken, damit selbst das nervigste Klingeln keinen Einfluss auf uns hat. Wer kennt das nicht? Man sitzt am Schreibtisch und plötzlich fällt einem ein, dass man Durst hat und unbedingt jetzt Wasser holen muss. Also: Wasserflasche bereitstellen. Und bevor das Gehirn nach weiteren Möglichkeiten sucht, dem Arbeiten zu entfliehen, abschließend noch ein Tipp: Alle Arbeitsmaterialien bereitlegen, damit kein lästiges Suchen und damit ein erneutes Stören beim konzentrieren Arbeiten nötig ist.

Hilfe in Anspruch nehmen

Man ist nicht allein! Gerade in Zeiten von „Schule dahoam“ ist es nicht so, dass man einsam zuhause sitzt und mit keinem über Schwierigkeiten oder Probleme reden kann. Gerade beim Lernen ohne Lehrerin oder Lehrer daheim tauchen immer wieder Schwierigkeiten auf oder man versteht manche Aufgaben trotz Grübels einfach nicht. Die Lehrerinnen und Lehrer sind aber da! Man kann ihnen eine E-Mail schreiben, mit ihnen vielleicht per Videochat sprechen oder sie auch anrufen. Hier gibt es viele verschiedene Möglichkeiten – hier muss man mit den Lehrkräften sprechen. Denn dafür sind sie da. Oder man fragt die Eltern oder Freunde, ob sie einem weiterhelfen können.

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